Was ist Paralleles Tracking? 

Am 31. März 2020 wird Google bei allen Suchanzeigen das sogenannte parallele Tracking erneut aktivieren. Nach einem Testlauf in 2019 wurde entschieden, das Parallele Tracking zunächst nur obligatorisch für Suchanzeigen zu nutzen. Ab April 2020 wird die Nutzung des parallel Trackings für Suchanzeigen für alle Kunden wieder aktiviert. 

Beim parallelen Tracking werden Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige sofort zur finalen URL weitergeleitet, während die Klickmessung im Hintergrund erfolgt.

So läuft paralleles Tracking ab:

  1. Der Nutzer klickt auf die Anzeige.
  2. Der Nutzer sieht die Landingpage.

Gleichzeitig passiert im Hintergrund Folgendes:

  1. Der Google Ads-Klick-Tracker wird geladen.
  2. Die Tracking-URL wird geladen.
  3. Wenn Sie mehrere Klick-Tracker verwenden, werden möglicherweise zusätzliche Weiterleitungen geladen.

Ohne paralleles Tracking durchlaufen Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige mindestens eine Weiterleitung, bevor sie zur Zielseite gelangen. Es dauert also länger, bis Nutzer die Landingpage erreichen.

So verläuft das Tracking ohne paralleles Tracking:

  1. Der Nutzer klickt auf die Anzeige.
  2. Der Google Ads-Klick-Tracker wird geladen.
  3. Die Tracking-URL wird geladen.
  4. Etwaige zusätzliche Tracking-URLs werden geladen.
  5. Der Nutzer sieht die Landingpage.

Source: Google Helpcenter

Warum ist das Parallel Tracking ein Thema in Bezug auf das Tracking? 

Viele Attributions-Lösungen auf dem Markt arbeiten mit dem sogenannten Redirect Tracking. Bei dieser Methode wird der Nutzer beim Klick auf eine Anzeige erst auf den entsprechenden Server des Lösungsanbieters weitergeleitet. Hier werden alle Kampagneninformationen ausgelesen und der Nutzer wird weiter auf die Landingpage geleitet.

Das parallele Tracking führt dazu, dass Google die Landingpage direkt aufruft und den Redirect parallel dazu aufruft. Um mehrfache Aufrufe der Landingpage durch Paralleles Tracking zu verhindern, wird dabei die Ziel-URL im Redirect durch eine Google-URL ersetzt. Das heißt, der Redirect führt nicht mehr auf die Landingpage.
Dies führt potenziell zu einem Verlust an Aufrufen und Nutzerinformationen.

Ist das Parallel Tracking auch für Adtriba ein Problem? 

Nein. Adtriba nutzt kein redirect Tracking zur Erfassung von Websiteaufrufen und liest die Kampagneninformationen entweder aus der URL oder aus dem referral aus. Daher sind bei Adtriba keine Auswirkungen aufgrund von parallel Tracking zu erwarten.

Did this answer your question?